Dienstag, 02. März 2010 um 13:19 Uhr
J.N.
Gerade frisch erschienen ist:
The Aesthetics of Combat in Medieval Welsh Literaturevon Regine Reck. Von der Verlagsseite dazu: "In Medieval Welsh Literature as well as in other insular and continental literatures of the period, there are eloquent and bloody descriptions of fights. Against the background of cultural sciences and the history of mentality, this study deals with the linguistic codification of violence, aesthetic strategies in the presentation of fighting scenes, and the semantics of duels. The starting point are five important native tales of Middle Welsh literature, the texts of the Four Branches of the Mabinogi and Culhwch ac Olwen. With regard to syntax and style, all of them follow the description of a mounted duel in Pwyll Pendeuic Dyuet, the first of the Mabinogi texts. The analysis of three so-called Welsh romances, with their background of chivalry and courtly life, reveals that they differ from both native works and texts by Chrétien de Troyes and Hartmann von Aue. The zenith of the texts is affected by the colonialistic conflict after the Norman conquest, which produced French influences. The third part comprises six texts of translation literature with connections to Anglo-Norman models. They seem less formulaic and sometimes have religious contexts."
Freitag, 12. Februar 2010 um 11:10 Uhr
P.J.Z.
Papers are invited for the forthcoming theme issue of Studia Celtica Fennica, the peer-reviewed annual publication of the Finnish Society or Celtic Studies SFKS ry. The theme of volume VII (2010) will be “Irish Texts and Their Transmission”.
We welcome submissions of articles and book reviews written in all major European languages and Celtic languages as well as Finnish and Swedish. The deadline for articles is 31st May 2010. For further information and submission guidelines please go to http://www.sfks.org/SCFstylesheet_en.php or contact the editors:
Montag, 08. Februar 2010 um 17:37 Uhr
P.J.Z.
Schon kurz vor Weihnachten wurde in Tullahennel, Co. Kerry, Irland, vom Ehepaar Edgeworth eine Bronzefibel in ihrer Herdasche entdeckt. Diese war wohl in dem Torf, mit dem die Edgworths ihren Herd befeuern, verborgen. Wahrscheinlich wurde die Fibel von ihrem Träger verloren und erhielt sich im Torf. Laut ersten Schätzungen lässt sich die Fibel aufgrund ihrer Form auf ca. 600 n.Chr. datieren und könnte einem Geistlichen gehört haben.
Die Irish Times hat hierzu einen Artikel veröffentlicht. Ein Bild von der Fibel lässt sich dort auch betrachten.
Donnerstag, 07. Januar 2010 um 17:17 Uhr
J.N.
Am 5. Januar wurde vom NDR1 dieaktuelle Folge des Kulturspiegels ausgestrahlt, das Thema diesmal:
"Die Kelten, das Volk das aus dem Dunkeln kam" Dieser 50minütige Beitrag ist im NDR1-podcast Archiv verfügbar und kann online angehört werden unter: http://kulturspiegel.radio.de/
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Donnerstag, 07. Januar 2010 um 15:41 Uhr
J.N.

Vom 20.11. 2010 bis zum 22.05. 2011 gibt es in der Völklinger Hütte eine Ausstellung mit dem Titel: Die Kelten - Druiden. Fürsten. Krieger. Das Leben der Kelten in der Eisenzeit Aus der Ankündigung auf der Homepage: "Die Kelten waren die ersten Europäer, die zur Weltmacht aufstiegen. Ihr riesiges Reich mit dem Kerngebiet im Saar-Lor-Lux Raum reichte über Rheinland-Pfalz bis weit ins Pariser Becken. Ihre Spuren sind auch noch heute allgegenwärtig. Die Zeit vor 2500 Jahren wird in der Ausstellung „Die Kelten - Druiden. Fürsten. Krieger“ lebendig.
Dienstag, 29. Dezember 2009 um 16:01 Uhr
Franziska
Als Deutschland einziges Kelten-Hotel will Familie Stütz Keltenbegeisterte in die Rhön locken. Verbunden mit einem rekonstruierten Keltendorf und einigen ‚keltischen‘ Arrangements und Events in den Sommermonaten liegt das Hotel idyllisch mitten im Wald zwischen zwei einst keltischen Höhenbefestigungen, die durch Ausgrabungen belegt sind. Dass das rekonstruierte Keltendorf dabei jedoch an der falschen Stelle entstanden ist, stört wenig. Zum Schmunzeln bietet das Kelten-Hotel in Sünna für die Keltologen und insbesondere für die Archäologen unter uns ausreichend Material. Das Hotel bietet den Charme der Achtziger und sorgt dafür, dass der geneigte Besucher immer wieder über ‚keltisches‘ Ambiente wie Misteln mit Sichel, laténezeitliche Schwerter als Türgriffe oder mit Kuhfell bespannte Sitzgelegenheiten stolpert. Großartig sind jedoch die Wandgemälde, die mit gewagten Interpretationen archäologischer Funde einen Einblick in das Leben der alten Kelten bieten (insbesondere das romantische, zur Nachahmung einladende Bild in der Hochzeitssuite ist sehenswert). Obwohl das Interieur nicht dem neusten Design entspricht (ausser dem riesigen HDMI-Flachbildfernseher!), ist aufgrund des äußerst freundlichen und zuvorkommenden Personals ein Besuchs durchaus lohnenswert. Das Essen mag Gourmets nicht überzeugen, aber es schmeckt. Ansonsten ist ein Besuch während der Öffnungszeiten des Keltendorfs (Mai bis Oktober), wenn besondere Führungen und Events angeboten werden, zu empfehlen, da eine winterliche Waldlandschaft zwar schön, aber auch recht einsam ist. Für Wanderfähige gibt es einen 17 km langen Keltenwanderweg. Weitere Informationen: www.keltenhotel.de und www.keltendorf-suenna.de
Dienstag, 17. November 2009 um 14:38 Uhr
J.N.
Im bemerkenswerten Internet Archive gibt es unter anderem auch ein pfd der Zeuss'schen Grammatica Celtica.
Zu finden unter: http://www.archive.org/details/grammaticacelti01ebelgoog
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Sonntag, 03. Januar 2010 um 10:12 Uhr
Franziska
 Bisher wurde die moderne Keltenrezeption ja eher stiefmütterlich behandelt. Jetzt hat sich Helmut Birkhan der Thematik angenommen und (erneut) ein sehr umfangreiches Buch (896 Seiten!) vorgelegt. Er versucht darin so viele einzelne Bereiche der Keltenrezeption wie möglich aufzugreifen, aber dies gelingt ihm nur oberflächlich und zugunsten seines Lieblingsthemas der matière de Bretagne kommen bei ihm viele Themen zu kurz. Mit seiner Auffassung von Kelten als „‚Kelte‘ ist, wer keltisch spricht“ (S. 16) und einem sehr weiten Verständnis von Rezeption (ja, auch irische Pubs auf dem Festland haben wir den ollen Kelten zu verdanken!) fällt es nicht immer leicht, Birkhan zuzustimmen. Für einen sehr umfassenden Überblick über das, was sich derzeit so alles ‚keltisch‘ schimpft, ist Birkhans Buch jedoch hilfreich. Aber Vorsicht mit seinen Internetquellen – die stimmen nicht immer. BIRKHAN, Helmut: Nachantike Keltenrezeption. Projektionen keltischer Kultur. Wien: Praesens Verlag 2009. ISBN 978-3-7069-0541-1, 896 S., €- D 58,40 / €-A 60,00.
Dienstag, 22. Dezember 2009 um 13:49 Uhr
J.N.
Im Rahmen des Bonner Keltologischen Kolloquiums finden zu Beginn des neuen Jahres drei Vorträge statt:
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