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Tutorials zu Handschriften und Editionen

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icon Das Arbeiten mit Manuskripten beschränkt sich bei den meisten Studiengängen leider auf ein Minimum. Meistens muss man sich erst bei seiner Doktorarbeit den Schwierigkeiten des Entzifferns und Transkribierens stellen. Für alle, die sich jetzt schon dafür interessieren, möchte ich drei Websites vorstellen, die einen Einblick in die Welt des Transkribierens und Editierens geben

Keines dieser Tutorials ist perfekt, jedes hat an verschiedenen Stellen Stärken und Schwächen. Außerdem liegt der Fokus nur bei einem auf irischen Manuskripten. Um ein Gefühl für Abkürzungen und die Konventionen mittelalterlicher Schreiber zu erlangen, sind sie dennoch äußerst hilfreich:

Die Website „Medieval Writing“ (http://www.medievalwriting.50megs.com/writing.htm) hält einen Überblick über die Schriftkultur bereit, sowie ein Glossar von Begriffen zur Paläographie. Es hält Manuskripte in verschiedenen Sprachen (Latein, Altenglisch, Italienisch, Deutsch, Französisch) und Schriften bereit. Die Übungen selber sind zum Teil als eine Art von „multiple choice“ aufgebaut oder lassen einen selbst transkribieren.

Die Website „Reading old Manuscripts – The National Archives“ (http://www.nationalarchives.gov.uk/records/reading-old-documents.htm) beinhaltet verschiedene lateinische Handschriften zwischen 1086 und 1800. Das Transkribieren und Editieren wird hierbei in Lektionen geübt, in denen man Abkürzungen zuordnet und einen Text transkribiert. Etwas Falsches wird zwar rot markiert, jedoch muss man selbst solange probieren, bis man das Richtige transkribiert. Dabei ist eine weitere Schwierigkeit, dass auch Wert auf die korrekte Methode der Transkription gelegt wird. Gleichzeitig ist dies auch ein Vorteil, da man so an die Konventionen des Editierens herangeführt wird. Die Website stellt aber auch viele grundlegende Informationen zur Verfügung und ein Glossar.

Zu guter Letzt eine Website zu irischen Manuskripten: „Lámhscríbhinní Gaeilge“ (http://www.ucc.ie/faculties/celtic/lss/). Sie ist (leider) auf Irisch verfasst, aber übersichtlich gestaltet, sodass man sie auch ohne Neuirischkenntnisse benutzen kann. Der Manuskripttext selbst wird in klarer insularen Minuskel angezeigt, wodurch das Entziffern bereits ungemein erleichtert wird. Die Transkription lässt sich auch ohne vollständige Eigenarbeit aufrufen. Unterhalb des Eingabefeldes wird eine kleine Sammlung von Abkürzungen und ihrer Auflösung angezeigt.

Insgesamt bieten diese Tutorials als Gesamtpaket einen guten Einstieg in die Welt der Paläographie. Der Benutzer muss sich aus den unterschiedlichen Angeboten das rauspicken, was relevant ist.


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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 23. September 2010 um 13:38 Uhr  

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rim fher cumtha
nochorbo cóir.

The removal of his beard
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-- Mittelirische Satire

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