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... die deutschsprachige Keltologie-Gemeinschaft

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Was ist die Grundidee hinter keltologie.org? Wer betreibt die Seite?

Die Idee zu dieser Seite ist während des Deutschsprachigen Keltologiesymposion Linz 2005 entstanden, als Studierende aus Marburg, Wien und Bonn beschlossen haben, etwas für die fachliche und persönliche Vernetzung zwischen den Keltologien der drei Universitäten zu unternehmen. Betreiber, Moderator/innen und Webmaster sind daher in den Reihen der Studierenden zu finden, die an diesem Beschluss beteiligt gewesen sind.


Können bzw. sollen sich auch Lehrende am Forum / an dieser Seite beteiligen?

Warum nicht? Herzlich willkommen!


Ich würde gerne einen Artikel, eine Museumsbeschreibung o.Ä. beisteuern. Wie funktioniert das?

Links unten auf der Seite registrieren und per E-Mail Bescheid geben, wer ihr seid und was ihr so macht. Wir schalten dann Autorenrechte frei. Ab dann ist es möglich Beiträge einzureichen, die wir dann in der Regel noch etwas layouten und dann veröffentlichen. Rechtsanspruch auf Veröffentlichung gibt's allerdings keinen. Veröffentlicht wird nur mit Kürzel oder vollem Namen. Die Kürzel werden im Impressum aufgeschlüsselt.

Neue Autoren und neue Beiträge sind jederzeit willkommen!


Ich studiere bzw. unterrichte zwar (noch) nicht Keltologie, interessiere mich aber für die wissenschaftliche Behandlung des Themas bzw. überlege mir, das Fach zu inskribieren. Soll ich mich im Forum registrieren

Auch hier gilt: Warum nicht? Solange unsere Nutzungsbedingungen und die allgemeine Netiquette respektiert werden, ist man willkommen.
Wenn Du überlegst, Keltologie zu studieren, triffst Du hier auf Studierende aller drei deutschsprachigen Unis, an denen das möglich ist. Wir beraten Dich gerne.


Ihr schreibt, daß diese Seite/dieses Forum sich der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Keltologie widmet. Was ist damit genau gemeint? Was ist für Euch Teil der Keltologie, was nicht?

Die Keltologie ist die Wissenschaft von keltischer Kultur und umfaßt daher das Studium aller Kulturmanifestationen der verschiedenen unter dem Begriff "Kelten" zusammengefaßten soziokulturellen Gruppen von ihrem ersten Auftreten in der Hallstattzeit, also etwa um 700 v. Chr., bis in unsere Gegenwart, wenn wir die zurückgedrängten und unterdrückten Sonderkulturen in Irland, Schottland, der Isle of Man, Wales, Cornwall und der Bretagne "keltisch" nennen wollen, wozu uns jedenfalls die dort noch oder bis vor kurzem gesprochenen Sprachen berechtigen. Für die Gegenwart definieren wir den Begriff "keltisch" also nach sprachwissenschaftlichen Kriterien. Was die Antike betrifft, müssen aufgrund der Spärlichkeit sprachlicher Quellen auch archäologische Kriterien für die Einordnung unter den Begriff "keltisch" herangezogen werden. Die Zugehörigkeit zu neuzeitlichen oder modernen neo-naturreligiösen Bewegungen alleine rechtfertigt eine solche Einordnung als "keltisch" jedenfalls definitiv nicht.
So sieht das in der Theorie aus, in der Praxis erfordert die budgetäre Situation im universitären Bereich Schwerpunktsetzungen. Die Keltologien in Marburg und Bonn sind sprach- und literaturwissenschaftlich orientiert. In Wien werden, soweit möglich, auch Archäologie und Geschichte einbezogen. Um zu sehen, was wir alles als relevante Teilbereiche der Keltologie ansehen, reicht es aus, einen Blick auf die Abteilung "Fachliches" im Forum zu werfen.


Für Wissenschaft interessiere ich mich ja nicht so, aber ich spüre in meiner Ahnenerinnerung / im Urin / an meiner Kriegsverletzung / wenn ich mit beiden Beinen auf der Erdmutter stehe (Nichtzutreffendes wegdenken) so eine mystische Verbundenheit mit dem Naturvolk der Kelten. Darf ich in Eurem Forum über meine Erfahrungen beim Mistelschneiden berichten?

Ähm... nein. Bitte nicht. Für Deinen Zugang zum Thema "Kelten" gibt es Seiten, mit denen Du mehr Freude haben wirst. Glaub uns. Außerdem sind die Kelten kein Naturvolk und waren auch in der Eisenzeit keines. Aber davon und von der Nicht-Anwendbarkeit des nationalistischen Ethnosbegriffs wollen wir ein anderes Mal erzählen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 08. Februar 2010 um 20:07 Uhr  

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aus dem Forum

Gedanke des Tages

The vicissitudes of Irish lexicography are not without amusing incident, for the glosses are often the helpless guesses of men as ignorant as we are of the meaning of words that had dropt out of usage with the decay of the customs to which they had reference. One of the most fatal methods of procedure current in these glosses is the assignment of an important role to the assumed derivation of the word, the glossator often bringing no mental effort to bear on the facts, but emmiting his speculations in the most indifferent or audacious spirit. Of course, not all faults lie at the door of the Irish original scribe; the later copyist has many sins to answer for.
-- Robert Atkinson, 1885: Irish Lexicography: an Introductory Lecture

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